Alamannenfunde Lauffen

Diese Funde aus Lauffener Alamannengräbern sind im Rathaus Lauffen ausgestellt. 

Streifzug durch die Geschichte

Die Gemeinde kann auf eine wechselvolle Geschichte zurückblicken. Das Pfarrdorf Deißlingen ist eines der ältesten im ehemaligen Oberamt Rottweil, erstmals genannt im Jahre 802 unter dem Namen "Villa Tusselinga". Noch von Jahrhunderten früher zeugen Funde aus der Römerzeit ( z.B. Bad unter der kath. Kirche) und der Besiedlung durch Alamannen (Gräber in reicher Zahl 1930 und 1990 freigelegt). Später gelangte Deißlingen durch Schenkungen und Verkauf aus kirchlichem, klösterlichem Besitz in reichsstädtischen, rottweilerischen Besitz, aus dem es sich im 18. Jahrhundert in die Selbstverwaltung lösen konnte.

Lauffen ob Rottweil wurde erstmals im Jahr 1248 schriftlich erwähnt, verbunden mit einem Güterbesitz des Zisterzienserinnenklosters Salem. Stärker verbunden ist die Ortsgeschichte Lauffens mit dem nahegelegenen Kloster Rottenmünster, welches Besitztümer in reichlicher Zahl auf der Gemarkung Lauffen hatte.

Seit Januar 1974 bilden Deißlingen und Lauffen die Gesamtgemeinde Deißlingen. Ein aus 19 Mitgliedern bestehender Gemeinderat und ein 11 Mitglieder starker Ortschaftsrat bestimmen die kommunalen Geschicke.

Aus der Geschichte heraus haben sich in beiden Gemeindeteilen historische Gebäude wie die St.-Laurentius-Kirche in Deißlingen, die St.-Georg-Kirche in Lauffen, die Zehntscheuer in Lauffen und etliche Bauernhäuser erhalten.