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Gemeindeentwicklungsplan

Im November 2009 setzte sich der Gemeinde- und Ortschaftsrat im Rahmen einer Klausurtagung erstmals mit der Thematik „Gemeindeentwicklungsplan“ auseinander. Damals wurde die Notwendigkeit festgestellt, eine solche Entwicklungskonzeption zu erarbeiten. Von Anfang an war dabei klar, dass ein solches Planwerk nur mit einer möglichst breit angelegten Einbindung der Bürgerschaft gelingen kann. Wenige Monate später wurde das Büro Planstatt Senner mit der fachlichen Begleitung beauftragt.
Der öffentliche „Startschuss“ für das Projekt Gemeindeentwicklungsplan wurde dann im Juni 2010 in einer sehr gut besuchten Bürgerversammlung gegeben. An diesem Abend und in den Tagen danach meldeten sich rund 60 interessierte Bürgerinnen und Bürger aus beiden Ortsteilen und erklärten sich bereit, in den neun Arbeitsgruppen mitzuarbeiten. Es folgten mehrere intensive Workshops in den Arbeitsgruppen sowie eine weitere Klausurtagung der kommunalen Gremien, in der zahlreiche Ziele und Visionen erarbeitet wurden. Positiv war dabei, dass die Entwicklungsziele der Bürgerschaft und die der gewählten Vertreter oftmals deckungsgleich waren bzw. fast immer nahe beieinander lagen.

Die ersten Ergebnisse wurden der Bürgerschaft beim sogar über die Gemeindegrenzen hinaus beachteten Fest „Lumpe unter Lampe“ im Juni 2011 präsentiert und diskutiert. Die Beschlussfassung des Planwerks im Gemeinderat erfolgte am 29.11.2011.

Der Gemeindeentwicklungsplan soll die Leitlinie für die Kommunalpolitik der kommenden 15 Jahre in unseren beiden Ortsteilen vorgeben. Es sind darin Ziele benannt, die kurzfristig realisierbar sind, aber auch Visionen, die vielleicht erst in 10 Jahren oder noch später angegangen werden können. Der Gemeindeentwicklungsplan liefert daher eine Hilfestellung und eine Grundaussage für den Gemeinderat im Sinne einer Selbstbindung. Er erübrigt nicht die Beratungen und Beschlüsse im Gemeinde- und Ortschaftsrat, aber er kann wertvolle Hinweise in vielen Themenbereichen geben. Er stellt trotz allem nur eine Momentaufnahme unserer Gemeinde und ihrer Stärken und Schwächen dar und muss daher in regelmäßigen Abständen fortgeschrieben und überarbeitet werden. Es ist ein Planwerk, das in einem breiten bürgerschaftlichen Konsens erarbeitet wurde, ohne dabei strittige Themen auszuklammern oder auch gegensätzliche Entwicklungsziele zu beinhalten. Letztlich entscheidend ist, dass die formulierten Ziele tatsächlich realisiert werden und durch das Planwerk allen gemeindlichen Vorhaben künftig eine integrierte Planung zugrunde liegt.

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