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Gemeindenachricht

ENRW erweitert Erdgasnetz in Deißlingen
Pressemitteilung der ENRW


Deißlingen. Die Energieversorgung Rottweil (ENRW) erweitert aufgrund der großen Nachfrage nach Erdgasanschlüssen das bestehende Erdgasnetz in Deißlingen. Voraussichtlich ab Dienstag, 25. Mai, beginnen die Arbeiten zunächst in der Seestraße an der Einmündung zur Badstraße und anschließend in Teilen der Kernerstraße und in der Silcherstraße.

Die ENRW, die auch das Stromnetz in der Gemeinde betreibt, stellt im Zuge der Erdarbeiten zusätzlich die vorhandenen Freileitungen auf moderne Erdkabelanschlüsse um. Dadurch sorgt der regionale Energieversorger für ein noch leistungsfähigeres Stromnetz, das für zukünftige Anforderungen, wie beispielsweise die zunehmende Elektromobilität, bestens gerüstet ist.

Die Maßnahmen dauern voraussichtlich bis Mitte August. In den Baustellenbereichen kommt es während der Bauzeit zu Beeinträchtigungen des Verkehrs. Der regionale Energieversorger bittet alle Anwohner und Verkehrsteilnehmer um Verständnis und bemüht sich um eine zügige Abwicklung der Arbeiten.

Erdgas ist ein ungiftiges Naturgas, das in unterirdischen Lagerstätten vorkommt und bei der Verbrennung kaum Schadstoffe entwickelt. Durch meist unterirdische Rohre, so genannte „Pipelines“, wird das Gas transportiert, gespeichert und dann an Haushalte und Industrie weitergeleitet. Im Gegensatz zum Erdöl sind keine Tanks zur Aufbewahrung nötig, so dass der Kellerraum für andere Zwecke genutzt werden kann. Eine Erdgasheizung lässt sich auch problemlos in der Wohnung oder auf dem Speicher einbauen.

Die sichere Belieferung garantiert ein engmaschiges Versorgungsnetz: „Platzsparend und sauber, schadstoffarm und wirtschaftlich – Erdgas verdient sich seit Jahren Bestnoten – egal, ob es ums Heizen, Kochen oder um die Warmwasserversorgung geht“, so ENRW-Geschäftsführer Christoph Ranzinger.  Wer noch einen Schritt weitergehen möchte, kann über die ENRW auch Bioerdgas beziehen. Hierfür wird Biogas aus Biomasse zu Bioerdgas veredelt: „Bioerdgas schont noch mehr das Klima und eignet sich ebenfalls dazu, bei einer neuen Heizung den gesetzlich vorgeschriebenen Anteil erneuerbarer Energieträger abzudecken.“