Gemeindewerke
    • Druckenversion
    • Seite weiterempfehlen

    Wir über uns

    • Der Eigenbetrieb „Gemeindewerke Deißlingen“ wurde zum 01.01.2010 gegründet und ist Eigentum der Gemeinde Deißlingen. Die Aufgaben des Eigenbetriebs umfassen den Betrieb der gemeindeeigenen Fotovoltaik-anlagen, der Wasserversorgung und der Nahwärmeversorgung.

      Betriebsleiter: Bürgermeister Ralf Ulbrich
      Betriebsausschuss: Mitglieder des Gemeinderates
      Kaufmännische Leitung: Gemeindepfleger Daniel Bayer

    Nahwärme

    • Die Nahwärmeversorgung wurde im Jahr 2010 aufgebaut. Hintergrund war der Gedanke, den Schulkomplex und die neu zu erbauende 3-Feld-Sporthalle „Volksbank-Sporthalle“ mit einem zentralen Heizungssystem mit Wärme zu versorgen und dabei ökologische Gesichtspunkte zu berücksichtigen.

      In diesem ersten Bauabschnitt wurden auch 14 private Grundstücke an die Nahwärme angeschlossen.

      In einem zweiten Bauabschnitt wurde das Versorgungsgebiet im Bereich „Bitze“ und Pfarrgasse“ erweitert, Hierbei wurden rd. 80 weitere Gebäude  angeschlossen.

      Ziel der Nahwärmeversorgung ist es, Bürgerschaft und gemeindliche Einrichtungen von den fossilen Primärenergien unabhängiger zu machen und mit einer zentralen Versorgung auf der Basis heimischer, erneuerbarer Energievorkommen eine umweltschonende Versorgung aufzubauen und dabei die Wertschöpfung in der Region zu behalten.

    Daten und Fakten

    • Investitionskosten:   3,0 Mio. €
      Angeschlossene Gebäude:  100
      Netzlänge:  ca. 4 km
      Wärmemenge:  2.700.000 kWh/a,
      Wärmebelegung:  509 kWh/a*Trm
      Energieträger:  Holz (75 %) und Erdgas (25 %)


      Lageplan: Versorgungsgebiet

    Umwelt

    • - Umweltfreundliche Wärmeversorgung durch verringerte CO²-Belastung
      - Verwendung von nachwachsenden Rohstoffen
      - Vermiedene Tonnen CO²:  850 t/a
      - Einsparung von rd. 311.000 Liter Heizöl
      - Reduzierte Abhängigkeit von Öl und Gas

    Vorteile für den Kunden

    • - Keine Investition in Kesselanlage, Schornstein und Brennstofflager
      - Keine Schornsteinfegergebühren und Wartungskosten
      - Geringste Störanfälligkeit (Anlage ist dauerüberwacht)
      - Störungen werden umgehend und kostenfrei beseitigt (Notdienst)
      - Monatliche Abschlagszahlungen auf Basis des Vorjahresverbrauches
      - Marktfähiger Preis/Nachhaltige Verminderung der Abhängigkeit von
        Erdöl-/Erdgas-Ressourcen
      - Anforderungen an Erneuerbares Wärmegesetz werden erfüllt

    Anschluss

    • Das zu versorgende Gebäude wird an die Hauptleitung des Nahwärmenetzes angebunden, wozu zwei hochwärmegedämmte Leitungen (Vor- und Rücklauf) in das Gebäude verlegt werden. Die Verlegung der Hausanschlussleitungen erfolgt über eine Wandbohrung. Die benötigte Wärme kommt als heißes Wasser über die verlegten Rohrleitungen ins Haus, wobei die Abgabe der Wärme über eine Wärmetauscheranlage in der sog. Wärmeübergabestation erfolgt. Das Wasser verlässt dann „abgekühlt“ wieder das Gebäude, um in der Heizzentrale wieder „auf Temperatur“ gebracht zu werden.

      Grafik: Was ist Nahwärme ?

    Tarife

    • Der Preis für die Nahwärme setzt sich zusammen aus:

      - dem Grundpreis in Höhe von 20 €/Monat
      - dem Arbeitspreis in Höhe von 10,9 Cent/kWh.

      Für den Hausanschluss werden einmalig Kosten in Höhe von 10.800 € fällig.
      Die angegebenen Preise sind Bruttopreise. Die Mehrwertsteuer ist darin enthalten.

    Projektbeteiligte und Projektförderung

    Kontakt


    Durch die Nutzung dieser Website erklären Sie sich damit einverstanden, dass unsere Dienste Cookies verwenden. Mehr erfahren OK